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Samstag, 24. Juni 2017

...und Antworten

Warum gibt es den Förderverein?

Die Gesamtkirchengemeinde ist Eigentümerin des Gebäudes. In den vergangenen Jahren hat sie viele Mitglieder eingebüßt, das ist hinlänglich bekannt. Je weniger Mitglieder die Kirche hat, umso weniger Kirchensteuerzuweisung bekommt sie. Von dieser Zuweisung muss sie nicht nur all die Angestellten bezahlen (Vom Kindergarten bis zur Seniorenarbeit, vom Gottesdienst bis zur Drogenberatung), sondern auch die Ressourcen für die Arbeit bereitstellen (vom Schreibtisch bis zum Kirchengebäude, vom Gesangbuch bis zum Waldheim). Nun ist die Gesamtkirchengemeinde gezwungen zu kürzen. Ob und wie weit das Waldheim von dieser Kürzung betroffen ist wird gerade besprochen. Klar ist aber: Bei einer Belegung durch die Kinder im Sommer (4 Wochen) und den Senioren (2 x 2 Wochen) lässt sich noch kein ganzes Kalenderjahr begründen. Der CVJM Göppingen e.V. hat auf das Gebäude ein Vorkaufsrecht, ist aber selbst nicht in der Lage das Gebäude zu unterhalten. Darum haben CVJM und Gesamtkirchengemeinde gemeinsam den Verein gegründet der sich dem Gebäude annehmen kann und dabei von Kirche und CVJM unterstützt wird.

Was ist das Ziel des Vereines?

Ziel ist Fördervereines ist „das Waldheim am Oberholz als Gebäude zu erhalten“, so steht es in der Satzung. Diese Erhaltung heißt zum einen die Bausubstanz zu erhalten (sofern es in Eigenleistung erbracht werden kann), und zum anderen Gelder zu sammeln um größere nötige Maßnahmen durchführen zu lassen (sofern wir das nicht in Eigenleistung erbringen können). Natürlich will der Verein auch die Arbeit die in dem Haus läuft unterstützen!

Wie wird dieses Ziel erreicht?

Das Gebäude soll finanziell auf eigenen Beinen stehen und (inklusiv Rückstellungen) mindestens eine „schwarze Null“ schreiben.

Im Moment sind die Planungen folgende:

Im Winter wird das Haus nicht vermietet
Das führt dazu, dass die Heizkosten minimiert werden (die im Jahr 2010 rund 8500 Euro zu Buche geschlagen haben). Es spart auch Personalkosten die Langfristig durch einen auf Honorarbasis tätigen Menschen erledigt werden. Weniger Betrieb bedeutet auch weniger Aufwand.

In den „warmen Monaten“ wird die Vermietung forciert
Zum einen durch einen kleinen Umbau des Obergeschosses. Aus der Hausmeisterwohnung wird ein Gruppenraum und eine Gruppenküche. So können Konfirmandenwochenenden, Schullandheime udgl das Obergeschoss nutzen ohne die große Küche im EG zu benutzen (die nicht für kleinere Gruppen geeignet ist). Im Umkreis Göppingens gibt es nur sehr wenige vergleichbare Häuser, in der Vergangenheit kamen immer wieder Anfragen in dieser Art.

Zum anderen an verschiedene Einrichtungen für Seminare oder Tagungen unter der Woche. Natürlich haben wir nicht den Standard den z.B. eine Akademie Bad Boll oder ähnliches hat, wir würden aber auch nicht deren Preis verlangen, was es wieder lukrativer machen kann.

Langfristig ist natürlich das Ziel durch eine Wärmeisolierung (die Fenster sind über 50 Jahre alt) und eine gute Heizung auch eine Nutzung im Winter möglich zu machen. Ob für ein Winterwaldheim oder sonstige Vermietungen.

Was kann ich tun um zu helfen?

Füllen Sie einen Mitgliedsantrag aus, und schicken Sie ihn zum CVJM Göppingen, Ulrichstraße 29, 73033 Göppingen. Der Flyer zum Verein kann hier auch heruntergeladen werden, liegt aber auch in den Göppinger Kirchen aus, oder direkt beim CVJM geholt/ geordert werden. Eine Mitgliedschaft bringt uns sehr viel, da sie motiviert weiter zu machen und den Rückhalt der Bevölkerung deutlich macht.
Seit November 2012 sind wir auch ein Projekt bei "Helfen-Kostet-Nix", hier können Sie uns helfen wenn sie online einkaufen ohne das es Sie etwas kostet.

Was wird gebraucht?

Das Waldheim braucht verschiedene Menschen mit verschiedenen Gaben und Möglichkeiten. Im Moment freuen wir uns schon sehr über die Bereitschaft Mitglied zu werden. Es hört sich in der Argumentation für die Erhaltung des Hauses sehr gut an, wenn man mit vielen Mitgliedern aufwarten kann. Wenn wir in die Umbauphase kommen, als erstes des OGs, dann wird nicht nur handfeste Mitarbeit gefragt, sondern auch direktes Sponsoring. Wir rechnen bei diesem OG Umbau mit Kosten um die 25.000,- Euro.

Wie stehen die Zeichen für den Verein?

Wir haben es innerhalb eines halben Jahres von Null auf 75 Mitglieder geschafft. Das ist sehr schön, natürlich ist noch Luft nach oben. Es haben sich aufgrund des NWZ Artikels Handwerker gemeldet die gerne „etwas zurückgeben“ wollen von der schönen Zeit die sie als Kind in der Jugendarbeit erlebt haben. Hier können wir auf Know-How zurückgreifen für unsere Arbeitseinsätze. Aus den Reihen der Eltern haben wir Architekten die ihr Know-How und ihre Kontakte ebenfalls für den Verein und seine Ziele kostenfrei zur Verfügung stellen. Die Gesamtkirchengemeinde sieht unseren Umtrieb mit großem Wohlwollen entgegen.

Welche Vereinsstruktur hat der Verein?

Der Förderverein ist ein sogenannter „Kirchengemeindeverein“. Wir sind also ein Teil der Kirche, genauer der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde. Diese ist Eigentümerin des Gebäudes an dem uns so viel liegt. Vorteil für uns ist, dass wir automatisch als Gemeinnützig anerkannt sind, und der Vorstand/ die Mitglieder nicht in der Haftung sind, was bei einem eingetragenen Verein der Fall wäre.